

Die Wasseraufbereitung ist die zielgerichtete Veränderung der Wasserqualität.
Sie umfasst im Wesentlichen zwei Gruppen der Behandlung:
- Entfernung von Stoffen aus dem Wasser (z. B. Reinigung, Sterilisation, Enteisenung, Enthärtung, Entsalzung)
- Ergänzung von Stoffen sowie Einstellen von Parametern des Wassers (z. B. Dosierung, Einstellung von pH-Wert, gelösten Ionen und der Leitfähigkeit)
Für Trinkwasser bestehen im deutschsprachigen Raum höhere Qualitätsanforderungen als für industriell abgepacktes Mineralwasser und Tafelwasser; es ist das am besten untersuchte Lebensmittel überhaupt. Trinkwasser und Tafelwasser muss im Gegensatz zu natürlichem Mineralwasser nicht „ursprünglich rein“ sein., darf also aufbereitet und vermischt werden. So kann aufgesprudeltes Wasser - unabhängig von Qualität und Mineraliengehalt - in Restaurationsbetrieben auch nicht als Mineralwasser angeboten werden.
In anderen Ländern ist die Trinkwasserqualität aufgrund mangelnder Aufbereitung und Überwachung häufig schlechter. In beliebten Urlaubsgebieten wie Frankreich, Spanien und Portugal variiert teilweise die Qualität des Leitungswassers von „Als Trinkwasser geeignet“ bis „Beim Verzehr in großen Mengen gesundheitsgefährdend“. Zum Kochen ist das Trinkwasser in ganz Europa geeignet.